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Cebit 2010 – Digital Lifestyle
Und wieder mal, nach etwas längerer Zeit ein neuer Blogeintrag. Ich konnte eine Zeit lang, knapp jeden Tag einen Eintrag verfassen. Mal länger mal kürzer, aber im Schnitt ein Eintrag pro Tag. Jetzt, mit den laufenden Projekten und Arbeiten fällt es mir schwer dieses Tempo zu halten. Zumal ich mir auch überlegen muss was euch interessieren könnte. Ich stoße immer öfters auf Resonanzen, vorallem in persönlichen Gesprächen zu meinen Blogeinträgen. Oder auch zu meiner Twitterleidenschaft. Man kann der Welt mit 140 Zeichen so viel sagen, aber auch nichts!
Heute gehts um die Cebit 2010. Nicht mer lange hin und die Wirtschaft erwartet einen positiven Trend von der Veranstaltung. Einen Effekt zu Produktions und Wirtschaftssteigerung. Aber, von der zurückgehende Zahl der Anbieter abgesehen werden doch meist Fernöstliche Hersteller auftreten. 2008 waren es vorallem Hersteller mit SSD – Festplatten die uns versucht haben in feinstem Englisch zuzuquatschen.
2009 haben wir die Cebit gleich sein gelassen und auch 2010 wird es keinen Besuch wert sein. Die jenigen die sich für neue Technologien interessieren haben sich schon vor einem halben Jahr damit auseinander gesetzt und notwendige Informationen gekauft und angeeignet. Für mich ist der Sinn an Messen mittlerweile unverständig. Informationen die ich benötige finde ich im Netz. Ansprechpartner und Anwender finde ich im Netz. Kontakte kann ich mir per Xing oder anderen Business Networks aufbauen. Zu Verhandlungen lade ich in meine Firma ein, schließlich wollen Sie etwas verkaufen und mir den bestmöglichsten Preis anbieten. Ich kann meine Kosten für Meetings, Telkos und Reisen auf ein Minimum beschränken indem ich die aktuellsten Technologien nutze.
So kann ich meine Mitarbeiter im Ausland per Skype und Remotesitzungen schulen u. Fortbilden ohne dass ich nur jemals ein Flugzeug besteigen müsste. Wenn Veranstalter von KeyNotes oder ähnlichem noch etwas mehr auf die Internetgemeinde eingehen würde, könnte man z.b. per UStream alle Daten Live senden. So bin ich es von der IBM gewohnt. Zu Veranstaltungen kann ich mich jederzeit per Livestream beteiligen. Und wenn es dann noch läuft wie zur Kreativregion, dass man per Twitter oder Chat sich an Diskussionen beteiligen kann geht es doch nicht einfacher. Man sitzt Abends zu Hause vorm Notebook oder Rechner und diskutiert mit einer Gruppe aus Heidelberg übers Web 2.0 die sich in einem Kaffee treffen und per Livestream die Community einbinden.
Aber zurück zur Cebit. den Trailer finde ich gut gemacht und man sieht mal wieder wie schnell sich alles entwickelt. Warum es heutzutage wichtig ist immer dabei zu sein. Warum ältere Generationen sich mehr und mehr mit dem Medium beschäftigen müssen. Es ist mittlerweile kein Sammelplatz für Minderheiten mehr. Das Internet ist allgegenwärtig und wenn ich es in meiner Hosentasche mit mir herumtrage. Mein Worldconnector habe ich immer dabei.
Durchgehen wird man von anderen angesprochen oder auch behandelt als wäre man ein komischer Mensch. Als hätte man nichts besseres zu tun sich den ganzen Tag mit dem Netz zu beschäftigen. Ein NERD um es kurz zu sagen. Ich selbst finde es nicht schlimm. Es ist mein Job, meine Erfüllung. Ich wachse mit dem Netz und finde mich da zu recht. Herausforderungen zu finden Anwendungen noch konfortabler machen oder Schnittstellen zu entwickeln. Ich weiß dass ich immer online bin. Egal wo, auf welcher Plattform oder zu welcher Uhrzeit. Egal ob früh um 8:00h oder Abends um 23:30h, ich bin da. Man kann mich nicht sehen, aber man kann sich mit mir Unterhalten. Ich entwickler keine Open Source Software, aber ich nutze Sie. Ich versuche meine Firma, meinen Arbeitgeber zu verstärken und immer weiter voran zu treiben. Man ignoriert dadurch auch gerne mal sich selbst. Aber das gehört zum heutigen Zeitalter. Man muss mehr geben und weniger erwarten. Mehr arbeiten und sich reinknien, wenn man besser sein will als andere. Auch die Konkurrenz schläft nicht und die Generation die nach mir kommt wird sich noch einen Teil mehr in den Tiefen und mit den Tiefen dieser Technologien vertraut machen können. Der Einstieg wird zwar schwerer da die Vielfalt um einiges wachsen wird, aber anhand Spezialisierungen werden Kernkompetenzen gefördert. Jetzt muss nur noch der Staat sein Bildungssystem umstellen und endlich kapieren dass wir auf einem Vorkriegsmodell der Schulbildung arbeiten.