jKoeber.de | Entwicklung, Systeme, Programmierung und Umsetzung
Apple, Droid, Amazon und Wachstum
Apple hat bereits über 100.000 Applikationen im Store, wahrscheinlich gibt es alleine 5.000 Taschenlampen die in jeglich erdenkbarer Farbe leuten können. 1.500 Furzkissen und weitere diverse Sinnlosigkeiten. Was mich eher interessiert ist, warum macht Apple nicht gegen die Cracker? Wir haben vor einiger Zeit ein kleines Spiel released und innerhalb eines Tages war eine Kopie auf eine der einschlägigen Jail – Break – Seiten zum download bereit gestellt.
Von über 150 Nutzern in der Online Highscore gibt es max. 10-15 die den, dafür geforderten Preis von 0,79 Cent gezahlt haben. Der Rest sind gebreakte iPhones die das App zwar instsalliert haben auch in der Online Highscore erscheinen, aber kein Cent bezahlt wurde. Wenn Apple diese Marktpolitik weiter führt wird es in naher Zunkunft nicht mehr all zu viele Weiterentwicklungen genialer Apps geben. Oder auch Neuerscheinungen, da sich Entwicklungs und Ertragskosten in keinem Maße zu decken scheinen.
Ich selbst Entwickle Software für die neuen Android Generationen und finde es selbst sehr spannend beide Bereiche kennen zu lernen. Beide Plattformen bieten auf ihre Weise überaus interessante Möglichkeiten an. Android ist weniger kompliziert. Jedes App das programmiert wird, kann nach angabe div. Keys etc. und einem kleinen Developer Zugangsbetrag von 25 Dollar online gestellt werden. Entgegeben dem iPhone, man hat eine größe Entwicklungsphase da Objective C nicht gerade zu einer übeschaubaren Hochsprachen zählt. Wogegen sich man mit dem “simplen” Java recht schnell zu recht findet. Vorallem wenn man schon im JEE bzw. EJB3 Bereich gearbeitet hat, findet man sehr schnell Ähnlichkeiten und Brücken die man sich selbst bilden kann.
Mobile Content Selling, sehr spannend. Mittlerweile übersteigen, was auch Apple sehr überraschte die Applikationen und Zahlungen von E-Books deren Träume. Es ist nicht mehr die einfache Furzkissen- App die jetzt als Partygag hinzugezogen wird. Ernsthafter Content der gekauft werden kann. Sehr genial. Wenn es funktioniert und man auf dem kleinen Display sich ganze Bücher reinzieht kann es bestimmt noch besser gehen.
Dank der neuen Generationen von Smartphones mit dem neuen Droid und einer doppelt so hohen Auflösung wird es noch besser. Die E-Book System von Amazons Kindle oder gar, was mich auch sehr interessieren würde der Reader von Barnes & Nobel bescheren den Onlineversendern Rekordgewinne. Der Handel mit virtuellen Waren boomt. Wenn sich die Zeitungen nicht langsam anpassen und dem Trend der Zeit nicht folgen werden Sie schon sehen wo sie bleiben.
Und das Wachstum hat erst begonnen meiner Meinung nach. Noch immer sind viel zu wenig Menschen aktiv im Netz unterwegs als dass man schon von einer Sättigung sprechen könnte. China, ein riesiger Markt und für die kleinen Technikgnome die virtual Reality genau richtig. Aber auch hier, kann man noch einiges an Wachstum beobachten. Man muss nur den Nerv der Zeit in irgend einer Weise virtualisieren.