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Archive for "Okt 28 2009"

Tage an denen die Welt still steht…

Es gibt Tage an denen die Welt still steht. Man lebt vor sich hin. Den ganzen Tag verfolgen einen Gedanken. Schöne oder auch hässliche Gedanken. In meinem Fall wohl eher das letzte Wochenende dass nicht gerade prickelnd war. Der Samstag ganz ok, aber fertig von den Tagen davor. Und das allerschlimmste daran ist, diese Woche zu überstehen. Jeden Morgen wache ich von allein, vor meinem Wecker … was schon mal sehr ungewöhnlich ist auf. Ein Blick aufs Handy, und wieder umgedreht. Nichts Neues! Gegen 6:45Uhr hüpf ich aus dem Bett, noch ungewöhnlicher… aber unruhiger Schlaf und ein ständiges pochen in den tiefen Windungen des Hirns lassen einem keine Ruhe.

Man sucht Abends schon danach sich so schnell wie möglich “fertig” zu machen. Zur Zeit entspricht dass einem 1 stündigen Vollpower Training im Studio, nur um den Kopf für kurze Zeit frei zu bekommen. Meistens wirkt noch nicht mal das. Das eigene Gewissen plangt einen viel mehr. Körperlich ist man aber richtig schön im Arsch.

Ich will ja nicht meckern, aber ich stelle fest. Fest steht, es geht einem nicht aus dem Kopf. Der Kopf geht nicht behutsam mit den Gedanken um und das Herz pocht bei jeglichem stärkeren Gedanken. Kann man das abstellen? Hm… anscheinend nicht. So werde ich mich weiter meiner Arbeit hingeben. Aber wie? Der Kopf macht keinen Platz um klare Gedanken zu fasssen, sich weder auf die Arbeit noch auf Projekte zu konzentrieren. Man könnte in diesem Moment alles hirnlose erledigen, aber nichts was den Kopf fordern sollte, der ist schon zugenug beschäftigt. Am liebsten würde ich straight ahead gegen eine Wand laufen, vllt. kann ich mich dann wieder auf mein Tagwerk konzentrieren.

Und das nur weil man sich eine Woche “gehen” lässt. Sich seinen “Pflichten” nicht im klaren ist oder auch nicht darüber nachdenken mochte. Sowieso unter Stress stand. Jemand anderen einen Vorang gewährt der es nicht “verdient” hätte. Eine Woche die anscheinend alles umgekrämpelt hätte. Aber anscheinend schafft man es immer wieder in ein Fettnäpfchen zu treten. Wobei es mir eher wie ein Fettfaß oder Fettmeer vorkommt. Noch tiefer hätte ich da nicht reintreten können.

Und dann stellt der Kopf auf stur. Ein Selbstschutz. Vor was? Vor einem selbst? Eine Chance versauen, kann ich gut wie mir scheint. Geduld beweisen, nur schwer. Und wenn man Geduld beweist dann war es wieder falsch, oder gar die total verkehrte Richtung. Zeitmaschine? Wär mir jetzt am liebsten, aber das einzige was bleibt ist das letzte Wort.

Hab ich das schon wieder versaut? … Ich lass mich überraschen was die Woche noch mit sich bringt, auch wenn sich die Welt gerade nicht bewegt. Schupsen wir das Rad der Zeit wieder an und hoffen darauf dass es wieder Gut wird. Man soll nicht vom schlimmsten ausgehen. So, wieder weiter ans Tagwerk, auch wenn die Leistung zu wünschen übrig lästt. Man mit sich selbst nicht zurfrieden ist… diese Woche jedenfalls.

 

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