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Farbfestival
Von buten Plakaten wird man erschlagen wenn man die Wege entlangstreift. Man will ab und an nur seine Ruhe haben und wird von den Schilderwällen total erschlagen. Es wird von einem erwartet Wählen zu gehen, was auch getan wird. Aber man kann doch auch erwarten dass sich dann die Politik einer, es mag utopisch klingen aber sinnvollen Beschäftigung besorgt. Entweder man schmeißt zig Millionen raus für sinnlose Plakate wie die Politik aktuell mit bravur bewiesen hat. Oder man macht sich Gedanken wie man sinnvoll regiert.
Schaut euch doch mal die Wahlkampfwälle an. Keine rechtes Ziel oder auch gar ein Spruch der Taten folgen lassen könnte. Es werden Millionen für Euro, von Steuerzahler finanzierte Werbeplakate gedruckt ohne ein Ziel, einen Aspekt, eine Chance oder gar Möglichkeit aufzuzeigen. Merkel will sich bei StudiVZ nicht den Fragen der “Studenten” stellen. Die Politik hat keine “Ausreden” mehr für die denkende Bevölkerung. Jeder der sich nur etwas mit den Themen beschäftigt sieht und hört viel Schwachsinn von den Dächern der Welt geschrieen.
Kleines Beispiel das mir spontan in den Kopf kommt von unserem Herrn Schäuble der Selbstmordattentätern mit Gefängnis droht. Ich glaube mittlerweile dass unsere Politik es immernoch nicht begriffen hat, dass das einzige was den Leuten wirklich weh tut der eigene Geldbeutel ist. Die Haftstrafe wird abgesessen und gut ist. Wenn der Attentäter aus dem Ausland kommt, ist er ja nur zu diesem Zweck ins Land gekommen… Ach naja was solls.
Fingermuskelkater
Es ist ein Unding, falls ich heute auch noch div. Rechtschreibfehler in den Texten fabriziere oder gelegentliche Schwächeanfälle in der Formulierung habe liegt es nicht an mir. Ich hab Fingermuskelkater, hört sich komisch an ist aber so. Es war mal wieder Freitag Abend und gefragt wird man von Andy ob man nicht am Samstag mich helfen möchte ab 8:00 gehts wieder ans Einreisen. Kaputt machen ist klasse und somit folgt man schnell der Einladung. Wieder mal bei Ralfi auf der Baustelle. Andy, der mit dem Betonbohrer in sitzender Haltung und mit den Füßen vor sich hergeschoben den Bohrer in die Deckenlöcher rammte belustigte sich an meiner schweißtreibenden Arbeit. Ich war damit beschäftigt mit dem Vorschlaghammer die Oberste Betonsteinreihe des Flachdaches zu vernichten. Mit voller Wucht und nach innen gerichtet, sonst hätten sich die anderen unten blöd umgeschaut wenn ein paar Steine geflogen wären.
Die erste Stunde war es kein Problem und lief so von der Hand. Den Griff fest umschlungen, schlug ich die Betontrümmer zu Brei. Nach und nach begann meine Hand mehr zu “schmerzen” … Es war eher ein sehr unangenehmen Gefühl das ich bis dato nicht kannte.
Naja nachdem unser Arbeitseinsatz bei Ralf schon um 14:30 vorüber war, konnte ich mich schnell zu Hause duschen und ab nach Bayreuth. Dort mit ein paar Kumpels getroffen, deren Frauen gerade am Shoppen in der Stadt und wir gemütlich vor den Flimmerkisten bei Wasser, Bier und Säften die Bundesligaprofis beim pflocken beobachteten. Aus den hinteren Reihen kamen Haufenweise Verbesserungsvorschläge, da es ja jeder besser weiß.
Gegen Abend wurde dann Andy erneut aktiv und wollte noch etwas unternehmen. Und als währe man nicht schon fertig genug ging es dann auch rund. Ich noch schnell wieder nach Kulmbach ans Nash, einen Cappucino und etwas Ruhe genossen. Andy kam auch irgendwann an und wir haben uns erstmal ein paar Burger gegönnt, nachdem Tobi&Carina unseren Plan des Mexikanischen Essens in Coburg übern Haufen geworfen hatten. Denn die 2 wollten auch mit nach Coburg aber konnten auf 20:00 noch nicht fertig sein.
Hach ja, den restlichen Abend erspar ich euch, denn wir waren noch im halben Frankenland unterwegs. Von Kulmbach nach Coburg nach Kronach nach Kulmbach und irgendwann auch Daheim. Fazit: Coburg ist ganz cool. Sunset können wir in die Tonne klopfen. Und die Esso hat kein Grillfleisch mehr. Dafür ist das Ben&Jerries günstiger als im Nash.