Quak der Bruchpilot
Sollte der Artikel heute heißen. Der Tag war heute im Allgemeinen eher durchwachsen. Zum einen hatte ich nicht wirklich viel Elan was den Arbeitsalltag entsprach und auch mit meinen beiden Pessimisten im Büro konnte man het nur gelegentlich einen Scherz reisen. Naja was solls, nach den ersten Kaffee’s und der Beantwortung ein paar meiner E-Mails im Posteingang schlüpfte ich kurz zu Steffi ins Büro. Schnell am Pc geholfen und über ein paar Aktualitäten ausgetauscht, schließlich will ich alles erfahren.
Um 17:20 war der Arbeitstag zu Ende, ein paar DB- Backups aufgespielt und nach insgesamt 6 Stunden auch endlich wieder einsatzbereit. Nachdem sich die Hälfte der Firma schon klammheimlich aus dem Staub gemacht hab trat ich auch langsam den Rückzug an und verschwand nach Hause.
18:20 Uhr. Let the Game start. Und so war es, zu Anfangs lediglich mit 6 tapferen Spielern, wuchsen unsere Teams auf knapp 6 köpfige Mannschaften heran. 5 gegen 6 und wie ihr vermutet war ich bei den 5en dabei. Es lief so weit alles gut, man stolperte über den Ball und jeder kam auf seine Kosten. Dank der gloreichen Ballakrobatik die viele von uns nur zum Teil beherrschten wird man auf unglücklicher Weise einfach wie von einem Bulldocer angefahren. Der Ball kam von der Seite und kurz vorm Ansetzen zum Lauf rammte, nein überannte man mich. Ich knickte leicht zur Seit weg und war für den Rest des Spiels eher auf einem Bein unterwegs. War aber nicht zum letzten Mal. Kurz vor Schluss oder auch was uns zum Abschluss verhalf, war der unglückliche Sturz des Rammbocks.
Zuerst mich umgenietet fand er sich auf einmal selbst auf dem Boden zurecht und konnte erst einmal nicht mehr aufstehen. Ich glaube man hätte doch etwas langsamer machen sollen. Aber Man(n) wird ja nicht schlauer.
Zuhause angekommen musste ich erstmal meinen Fuß verbinden und mit einer Salbe beschmieren. Auftreten kann ich immernoch nicht wirklich, aber was solls. Getrost dem Motto: “Sport ist Mord” werde ich mich morgen wieder ins Fitness – Studio begeben und mich weiter foltern. Man will ja schließlich fit bleiben und vielleicht darf man dann doch die ein oder andere Aufmerksamkeit genießen..