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24 linke Hände und eine Terasse
So wir lassen mal unser Wochenende Revue passieren und blicken auf ein Wochenende voller Arbeit und jeder menge linke Hände zurück. Wir schreiben den 28.08.09 es ist 15:00 Uhr und meine Geduld am Ende. Ich habe keine Lust mehr mich weiter mit dem Android’schen Gesetzen auseinander zu setzen und schlage das Buch zu. Es ist soweit. Steffi schon um 14:05 verschwunden und mein Messenger auf “Stand By”. Das doofe Geblubber im Büro neigt sich auch langsam dem Ende, Frank und Mardin programmieren weiter an einem kleinen Spiel fürs iPhone. Was mach ich? Schnell noch die Community versorgt und den ein und anderen Menschen zufrieden gestellt. Notebook zugeklappt und ab gehts gen Wochenende. Kurz nach 16:30, nachdem ich 15 Minuten am Schuhe suchen war auf der Baustelle aufgeschlagen. Als man in Stanich eingetroffen ist, sah man schon eine Armada an Autos vor den Toren stehen und jede Menge Helfer die auf der Baustelle wie Ameisen herumwuselten. Niemand wusste so recht was er da gerade machte, aber wenigstens man machte was. Schleppen, Schaufeln, Rechen, Haken, Schneiden, Sägen oder Bohren. Jeder konnte eigentlich sich seine Lieblingsbeschäftigung raussuchen.
Die Mädels am ausrümpeln und beschäftigt mit dem Putzlappen wedelnd. Tobi drückte sich wie immer von der Arbeit und suchste sich gemütliche Aufgaben um seine Baustelle zu überwachen. Die Bauleitung übernahm spontan Andi und koordinierte verworrene Blicke.
Ich war später unten an der Mischmaschine tätig und mixte fürs Fundament alles an. Schaufeln, schaufeln, schaufeln also. Aber dank wunderbarer Handschuhe vom Andi war das kein Problem. Bommel, Sven und Alex am rumschippen des Betons.
Und auch Andi’s sehnlicher Wunsch, des 36 Stunden Dauergrillen hat sich erfüllt. Wir haben Freitag, Samstag und Sonntag den Grill angeschmissen. Und wenn alles glatt läuft und der Grill heute noch steht, wird zum abschluss erneut gegrillt. Leider ist der Fragolino leer, aber ich würde mich auch mit ein paar Schlücken Campari zufrieden geben.


Der Samstag, starten wir um 6:20. Mein Wecker klingelt und es ist eine Stunde vor meiner regulären “Guten Morgen” - Show. Strecken, Dehnen, Strecken und noch einmel umgedreht als ich mich dennoch entschloss um 6:30 mich aus dem Bett zu hiefen. Schnell noch umgezogen und ab gehts. Stop, nein nicht ganz. Ohne frischen Kaffee in aller Herrgottsfrüh auf die Baustelle geht gar nicht. Also schnell die Melitta – Box (Kaffe, Filter, Filtertüten) eingepackt und los.
Basti, war schon vor Ort und ich stolperte mit Elan gen Manfred’s Gartentor. Was nicht ist kann noch werden und was nicht wird kann nicht sein und los gehts!
Kurze Zeit später traf auch Demolition höchstpersönlich ein und Baggerte mit Elan die nächsten Löcher. Schraubte an irgendwelchen Balken während ich den Kaffee aufsetzte. Schnell noch die Zaunlatten gar zu Ende gestrichen und nach und nach trutelten auch die nächsten paar Mädels und Jungs ein.


Der Samstag von von Zuschneiden von Bretter und allem Möglichen geprägt, wir montierten die Bangirai Bretter und konnten mit den super 5 Richtungsschrauben in 2 Mann Trupps flott den Boden der Terasse montieren.
Genauigkeit ist nicht alles. Zwar hatten wir alles ausgemessen, aber John hatte schon nach 10 Minuten was zu meckern und dank der Rundhölzer die wir verlegten musste man drücke und Bohren und Schrauben eigenltich schon fast in einem Arbeitsschritt erledigen um überhaupt das Brett richtig zu montieren. Kurzerhand und mit 3 Brett 3 cm Auslgeichunsbiegungen hat sich Karl die Macht der Baustellenleitung erobert und glich mit gezieltem Auge die Bretter aus. Wir haben halt einfach mal gemacht.

Sonntag. Wie gewohnt der Tag begann wieder um 6:20 und 6:30 mit gequältem Blick und leicht humpelnd, anscheinend bin ich irgendwo rangerammt am Samstag ohne es im Arbeitswahn zu merken wieder raus auf die Baustelle. Routine ist alles. Also hab ich erstmal einen frischen Kaffee aufgesetzt und kurz darauf kam auch unser Schreiner wieder. Alex hat lecker Kuchen von seiner Freundin mitgebracht. So genossen wir die ersten 30 Minuten bei frischen dampfenden Kaffee und leckerem Kirschkuchen.
Im Laufe des Tages montierten wir weiter. Und die Terasse nahm ihre entgültige Form langsam aber sicher an. Der Braunton, der sich unter anderem verdammt schlecht wieder abwaschen lässt wenn er einmal halbwegs an Armen oder Händen angetrocknet ist war sehr schön anzusehen und der Bautrupp schon recht stolz bei nur 3 Tagen arbeit diese Leistung zu vollbringen. 24 link Hände können anscheinend doch etwas bewegen. Falls ich noch Lust, Geduld und etwas Zeit aufwenden kann, werde ich die anderen 2 Tage noch etwas aufhübschen aber vorerst sollte das genug sein.
