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Das Problem mit Innovation, Design und Umsetzung
Wir haben viel damit zu tun diverse Funktionen zu ergänzen oder gar neue zu entwickeln. Teils sin es sinnvolle Erweiterung anderer seits könnte man auch drauf verzichten, wenn es nicht gar so viele User sich wünschen würden. Mein Team erfüllt gerne Wünsche der User und auch von einzelnen Personen kann man darüber reden ob es sich nicht lohnen würde das ein oder andere Gimmick mit einzubauen. Ich sehe nur ein Problem bei der ganzen Sache, und zumeist sind es Platzprobleme. Am besten würde ich das ganze mit Amazon vergleichen. Ein E-Commerce Unternehmen wie es besser nicht sein kann. Really? … Nein denn die Struktur im Kundenbereich ist eine Katastrophe. Session Management zählt nicht grad zu Stärke des weltgrößten Onlineanbieters. Dennoch hat Amazon viel Innovatives als erster gehabt.
Cross – Selling Produkte, Prozentuale Auswertungen anderer gekauften Artikel etc. Eine komplette Analyse des Kaufverhaltens und zusendung individueller Newsletter mit Angeboten anhand der früheren Einkäufe. Jedes mal der Anreiz noch etwas neues zu finden, was zwar nicht benötigt wird aber dennoch cool wäre Daheim vorhanden zu sein.
So ist es auch mit anderen Portalen z.b. MySpace. Deren Erweiterungen sind zwar an und für sich gar nicht so schlecht und auch notwendig aber die Verschachtelung der Einstellungsmenus etc. macht des dem User oft überdrüssig sich damit zu beschäftigen oder gar erst einlesen zu müssen.
Ein smartes Menu ist oftmals schwer durchzusetzen umso mehr Funktionalität die Applikation bietet. Vorallem wenn man nur kleinere Updates hinzufügt wird die Neustrukturierung des Menu’s oft ignoriert und lediglich der Punkt in einem Untermenu hinzugefügt. Große Updates und Designveränderung werden meist erst bei einem globalen Relaunch der Seite angestrebt. So werden die meisten einst leicht zu bedienbaren Seiten zum Strukturchaos das jegliche Useabillity verloren hat.
Und zu meinem letzten Bericht hat heut auch TechCrunch sich gedacht mal was verfassen zu müssen, tja Jungs heut war ich mal schneller
aber dennoch HIER der Link.
Microsoft vs. Google
Heute nehme ich mir mal wieder etwas Zeit den ein oder anderen schnellen Blog Eintrag zu schreiben und meine Meinung in die Welt zu schicken.
Microsoft versucht schon seit je her Google im Suchmaschinenmarkt Marktanteile weg zu nehmen, was mit der neuen Suchmaschine bing nicht gerade schlecht funktioniert. Die initialisierung ist etwas schneller und die Twitter aufnahme funktioniert auf einwandfrei. Was mich noch etwas stört ist die fachliche Suche zu Programmier relevanten Fragen etc. da hängt der neue Konkurrent noch etwas.
Google hat ein paar Prozent verloren aber ist immernoch die unangefochtene Nr. 1 auf dem Markt. Mit den globalen Applikationen wie gmail, analytics etc. bietet das Unternehmen aus Californien eine Masse an Produkten im Websegment an dass derzeit nicht zu schlagen ist. Die Useabilty ist dank modernster Ajax Technologie ebenso freundliche wie mühsam installierte Software und dank Cloud Technologie wird der Markt für Webbasierte Software noch um einiges steigen. Auch dank dem initiierten Ausbau der Breitbandversorgung im Land.
Jetzt will Google in neue Gefilde eintauchen einem OS – Ableger mit Unix Kernel. An und für sich hat der Suchmaschinenriese erste Erfahrungen mit dem Android Handy gesammelt und könnte auf dessen Basis eigentlich ein schönes, smartes OS entwickeln für Netbooks die in normalen Haushalten boomen. Dank der wahrscheinlich weborientierten Paketen wird nicht viel Power benötigt um möglichst viel Ressourcen anzuzapfen. Lediglich eine stabile möglichst große Datenverbindung sollte vorhanden sein.
Chrome OS, wenn es auf Android aufsetzen sollte oder evtl. ein neuer umfassendere Kernel hierfür verwendet werden sollte, kann dank Java Technologie ziemlich schnell auf Webservices abgegriffen werden, dank RMI oder Webservices können einfache Desktopapplikationen mit z.b. social Communites kommunzizieren. Der standard User möchte lediglich seine 2 – 3 E-Mails am Tag abrufen, evtl. eine Fotogallerie führen und hat ein paar Accounts auf div. Communities liegen die er ab und an mal pflegt.
Der Benutzer fixiert sich nicht auf große Word Texte oder erstellt aus Langeweile Ellen lange Präsentationen. Wenn Google ein smartes Office Paket mit vernünftigem E-Mail Programm produziert, das auf alle Online Elemente zugreift und schnell nutzt, kann sich das Chrome OS bei guter Geschwindigkeit und komfort schnell in den Netbook Markt integrieren.
Hierzu noch ein Bericht von heise
Social Networks Urgestein vs. Newcomer
MySpace bekommt anscheinend Angst. Jahrelang konnten sie sich mit Band’s und Event’s beweisen. Jeder der ansatzweise musikaltisch war hatte in windeseile eine neue Seite aufgezogen und versucht mit Blog’s Links Werbung ihre Besucher auf die MySpace Seite zu ziehen. Dank Widgets etc. ist MySpace in den letzten Jahren sehr umfangreich geworden, hat aber in Punkten wie social Networking eindeutig den Faden verloren.
Monatelang hat man keine Newsletter von ihnen erhalten. Und die Entwicklung des Portales war in meiner Sicht zum Stillstand gekommen als sie auf einmal 1/3 der Belegschaft kündigten. Auf einmal kommt diese Woche ein Newsletter 1 bis 2 neue Funktionen sind sogar mir aufgefallen und Bewegung kommt wieder ins Spiel.
Es ist aber nicht nur die Entwicklung die ein Portal erfolgreich machen könnte, auch die Ladezeit ist in meinen Augen ein bedeutsames Element, denn der User hat nicht immer Lust Ewigkeiten zu warten bis die Seite ausgeliefer, gerendert und angezeigt wird. Dank der überladenen Seiten auf MySpace deren User alles an Widgets implementiert hat was nur ansatweise zur verfügung steht kann es schon mal ein paar Sekunden dauern.
Facebook, MeinVZ, Lokalisten oder der Business Ableger Xing haben dabei das Kerngeschäft getroffen. Freunde finden, Nachrichten schreiben und div. Gruppen mit sinnlosen Nachrichten bestücken. Ein Einheitliches Profil und nur ein paar Farbklekse durch eigene Galerien. Ausgeklügelte Suchfunktionen zum Finden von Freunden und Verwandten bilden den Kern der Applikation. Facebook hat sich gemausert mit Applikationserweiterungen und API’s um zusätzlich Developer und andere Benutzergruppen anzusprechen. Die VZ – Gruppe ist in der Entwicklung stehen geblieben und stellen nur noch ein wenig support, ebenso der kleinere Ableger, aus der Münchner Metropolenregion Lokalisten. Jetzt kommt MySpace noch mit dem Newsletter “Wie kann ich Freunde finden” das nächste “social Network” das wissen will wieviel Freunde ich habe und über welche Ecken ich diese kennen könnte.
Es wäre doch eine schöne Erweiterung wenn man mal seinen status global verändern könnte, oder man ein Archiv hätte wo man global seine News/ Nachrichten / Einladungen einsehen könne. Leider ist der einzige Ableger der bisher diese Funktionalitäten bieten könnte Facebook, der große Bruder aus Amerika. Die Schlummergemeinschaft der Europäischen social Communities wird da so schnell nicht ran kommen und will es anscheinend auch nicht. Denn man kann mit dem Jammern so lang waren bis der Konkurrent einen die letzten Marktanteile geklaut hat.