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Ein Tag ohne Blogeintrag…
Ich findes es gar amüsant dass es so ist, denn anscheinend ist ein Tag ohne Blogeintrag ein verlorener Tag. Ich habe festgestellt und es werden mir an dieser Stelle der ein oder andere gar lächelnd zustimmen können dass ein Tag ohne Blogeintrag ein verlorener Tag ist. Irgend ein Ereignis mag es noch so maginal sein bewegt einen selbst und man möchte gerne etwas darüber schreiben, aber sobald man sich das nur gedacht hat kommt ein neuer Auftrag. Und falls man nicht dieses privileg genießt, dann ist der Tag ohnehin schon so stressig dass man einfach nicht dazu kommt.
Das Web 2.0 bietet so viel Entfaltungsmöglichkeiten und mitlerweile wird mein Status in MeinVZ oder MySpace, Lokalisten und Facebook einfach nur mit sinnlosen teils witzigen und vollkommen falsch interpretieren Sprichworten bestickt. Man kann nicht immer alle social Community Seiten aktuell halten und das will ich auch nicht. Einmal befüllt weis die halbe Welt wer ich bin, und von mir aus dürft ihr das auch. Es ist mir relativ egal was sich der ein oder andere über meine Bilder denkt, und falls es jemanden stört hat er pech gehabt denn ich bin nur darauf verlinkt.
Ach ja zurück zum Thema, ein Tag ohne Blogeintrag. Dank Twitter ist es wunderbar möglich meine Blogposts sinnlos in die Welt zu prügeln und per Quicklink zu verbreiten. Mitlerweile sind auch die Suchmaschinenen auf mich aufmerksam geworden und der ganze Blog wird nach und nach gescannt.
Zwar ist es ganz cool dass sich ein paar Leute Tag für Tag meine Blogeinträge einverleiben, doch auch ich schüttel nach einiger Zeit nur über den teilweise sinnlosen Content den man verbreitet. Es war mein Hirnschmalz das ich wärend des Tippens zum schmelzen brachte und daher werden diese auch nicht mehr gelöscht, lediglich korrigiert wenn mir dann doch der ein oder andere sinnlos, gar lieblos hingerotzte Satz auffällt.
Es ist zwar schön wenn man versucht einen smarten Planeten zu “erdenken” und realisieren, doch sollte man das Chaos nicht aufs Web übertragen, denn auch die Datenautobahn hat seine Grenzen. Der jedoch immer stetig steigende Verbrauch wird uns irgendwann überrumpeln. Dazu fällt mir meist auch der kleine Leitsatz ein “Keep it simple”. Twitter mag zwar für sich ein einfacher Dienst sein, nur sind die Dienste um den zwitschernden Vogel doch so vielfältig und unübersichtlich geworden. Und so ist es mit fast jedem “Mitmach – Web – Portal” geworden. Eine gewisse Vielfalt zu bieten ist super, aber ich nehme da gerne ein kleines Beispiel vom iPhone her. Was bringen mir 50.000 Applikationen im Appstore wenn davon allein 25.000 Taschenlampen angeboten werden die einen mit Weißen, Bunten oder mal ganz kirre wechselnden Screens bedienen.
Denkt mal drüber nach, “Keep it Simple” und “Build a smarter Planet” … Die Verbindung von globalen Datenabgleichen über einheitliche Systeme, “One – click update all” …
Mein Resume, ein Tag ohne Blog ist zwar schon etwas langweilig und meine Besucherzahlen hatten sind drastisch stagniert aber es bringt mich nicht um und ist ab und an ganz entspannend. Da kommt mir doch glatt wieder ein Blogpost vom Cyber – Junk in Kopf. Klick Hier