Ein entspannter Grillabend
Ich vermische zwar alles miteinander, aber es mir auch zu blöd 2-3-4-5 unterschiedliche Blogs zu führen, daher poste ich nur in einen und ich hoffe durch eine relativ gute google Indizierung das Suchende ihren Weg zum gewünschten Artikel finden werden.
Aber jetzt erstmal zum gestrigen Abend. Wie jeden Tag belästige und belustige ich tagsüber ab und an mal ein paar Arbeitskollegen und das gemobbe im Flur ist auch schon normal. Der Küchenbulle John B. ist im vollen Einsatz und kontrolliert das Füllverhältnis der Kaffeekannen als mein Handy lautstark über den Tisch vibrierte.
Dank der SMS – Flatrates und GleichNetzGesinnten bekommt man die aktuellsten Cliqueninfo’s direkt per SMS an den Schreibtisch gefunkt, wobei ein einfacher twitscherer auch genügt hätte.
Die Wolken verdunkelten sich langsam als ich zu den Worten…
… Grillen wir mal wieder …
kam. Kurz nachdem ich das Projekt für fast fertig gehalten habe, konnte ich leider nichts mehr machen und musste aufh meinen Kollegen warten der leider schon die Flucht gen Wunsiedel angetreten hatte. Auch meine wenigkeit hat es gegen 17:30 aus dem Büro gedrängt in meine alltägliche Trainingseinheit, es standen 45 Minuten Crosstrainer und 25 Minuten Schultertraining an. Ich liebe mein Studio, nebenbei bemerkt.
Kurz nach 19:00 war ich startklar und aufm Weg zum Andi, der wie immer noch 5Minuten gebraucht hat, aber dank dem atomaren Zeitalter und modernster Bestückung an technischen Spielereien hatte ich natürlich kein Problem, auch wenn ich mir wie ein Taxifahrer vorgekommen bin.
Dem Wetter zu gute gehalten, es tröpfelte nur leicht, der Regen hielt sich noch in Grenzen und unser Grillplatz war überdacht. Als wir am Garten ankamen, war auch Alex gerade am auspacken der Grillutensilien. In kürzester Zeit entflammte ein Inferno im Blechkessel des Grill’s, dank der halben flasche Flüssiggrillanzünder die sich über den Kohlen verteilte. Keine 20 Minunten später glühten diese vor sich hin bereit das das Fleisch zu empfangen.
Kurz nach der Mästung und ein paar Bier widtmeten wir uns den Tagesgeschehn, lästerten über andere und tauschten die Aktualitäten untereinander aus. Wobei mir mal wieder auffiel dass das Autohaus Herrnleben – mich beschleicht ein Gefühl des “wir können mit dem kunden machen was wir wollen” – immernoch mein Kofferraum Interior ausbessern muss, und ich seit meinem letzen Besuch nichts mehr von ihnen gehört habe. Obwohl der Werkstattmeister mir gesagt hatte dass er sich melden würde wenn das bestellte Teil da ist. Soviel zum Thema Kundenbindung – naja der Kunde ist gebunden weil ein Teil fehlt – aber zufrieden kann man damit nicht sein. Nachdem dann auch die Geld- und Gehaltsgespräche vom Tischen waren, das jammern auf höchsten Niveau ein Ende hatte brachen wir gegen 23:00 Uhr zusammen und mussten aus dem liebvoll benannten “Garten Eden”, den nicht beleuchteten Weg nach drausen finden. Es war mal wieder ein wunderbarer Grillabend und ein für einen Donnerstag, eine gelungene WirHabenUnterDerWocheWasKönnteManDenAnstellenVeranstaltung.