Rock im Park Teil4
Ach wie ich es liebe, und anscheinend komm ich wirklich nicht zum Ende, wobei ich jetzt vom Ende schreiben wollte. Zur allgemeinen Verunsicherung und Aufklärung der ach so speziellen Hirnakrobaten die versuchen meinen geistigen Ausgüssen zu folgen, wir befinden uns jetzt im Sonntag dem: 7.06.2009
Die Sonne scheint, der Himmel ist blau … Ach nein falscher Text, da brummt es durch den iPod der mir das Wochenende mit gerettet hat. Mit leicht verzogenem Gesicht, die Abdrücke diverser Gegenstände und Handflächen noch im Gesicht quälte ich mich morgens um 9:00 aus dem Zelt, und wie gewohnt es regnete. Nachdem eigentlich so eine Dusche unter freiem Himmel wunder bewirkt hätte – wahrscheinlich wäre dann auch das eigene Hautbild um einiges freundlicher – galt immernoch die Regel “Wer duscht verliert”. Nachdem man sich noch 25Minuten auf einem Campingstuhl besinnte und auch langsam den ein oder anderen auf dem Chaoscampl wahrnahm, waren doch schon mehr auf den Beinen als gedacht – oder immernoch ?!?
Egal, es ist halb zehn in Deutschland und die Ravioli machen sich ja nicht von allein, nachdem ich die kulinarischen Köstlichkeiten der letzen 2 Tage nochmal auf die Spitze treiben wollte gab es zum Frühstück Ravioli – die letzte Dose – wenn da nicht wie immer das Feuerzeugproblem wäre.
Da hört man vor knapp 1.5 Jahren das Rauchen auf und steht immer wieder vor Problemen: “Wie bekomme ich die Bierflasche auf?” oder “Wie mache ich den Gaskocher an ohne Steine aneinander wetzen zu müssen?”.
Nachdem ich schließlich doch unter ettlichen Müllbergen die sich um die Zelte gebildet hatten endlich einen der begehrten Feuerspender fand, konnte es losgehen, mit dem nächsten Problem. “Wo zur Hölle ist mein Taschenmesser ?!?” Im gar all zu verpeilten Zustand wieder in die Zeltkoje gekrochen und alles durchwühlt bis man schlussendlich das Messer fand. Nein, es war nicht in der Kabine sonder lag lediglich direkt neben den Schuhen auserhalb davon.
Der Tag sollte eigentlich gar nicht so lang von mir ausgeschmückt werden, da ich nicht mehr all zu lange war aber was soll’s vllt. schaff ich ja doch noch einen Teil5 meiner gar so blumigen Geschichte von 3 Tagen Rockfestival.