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Fachkräftemangel und fehlende Selbstgeständnisse
Ein kleines Zitat von Heise, und jede Menge scheisse die in Firmen fabriziert wird.
Fachkräftemangel und Finanzkrise beschäftigen die IT-Branche
Nach wie vor beklagt die Branche 45.000 offene Stellen und den Mangel an geeigneten Bewerbern. Im nächsten Jahr könne die Finanzkrise die Nachfrage nach Fachkräften zwar vorübergehend senken, das strukturelle Problem sei damit aber nicht aus der Welt. mehr… (Quelle: www.heise.de)
Jetzt bin ich wieder dran mir meinen Gedanken drüber zu machen.
Fachkräfte gibt es hier zu genüge, nur wollen IT-Firmen Superbrain’s deren Wissen von Haus aus mit 20-25 Jahren schon so gewaltig ist, dass se rein durch Gedankenkraft Häuser zum einsturz bringen können. Maschinen bauen sich von allein und der Roboter übernimmt die Arbeit des kleinen Handwerkerles. (so die Wunschvorstellung im Übertriebenen sinne)
Schön wär’s leider haben auch diese Firmen vergessen, dass Fachkräfte in deren speziellen Bereich nicht an Bäumen wachsen sondern eher durch eigene Kompetenzen im Konzern herangezüchtet werden müssten. Das Leute mit bestimmten Arbeitseifer und Arrangemont auch ohne Studium, Diplom oder Promotion erfolgreicher und effizienter arbeiten würden als hochstudiert Theoretiker deren Wissen durch Auswendiglernerei angegeignet wurde und zum passenden Zeitpunkt auch wieder vergessen.
Es gibt genügend Fachidioten, deren Kompetenz um ein vielfaches höher wäre, aber auch deren Bewerbung niemals angesehen wird, weil kein FH-Zeugnis in der Bewerbung mit drin liegt, ganz toll. Soviel zur Chancengleichheit.
Menschen die lieber mit persönlicher Fähigkeit und fachlichem Hochstniveau trumpfen, kommen somit niemals zum Zug und Firmen verspielen sich mit dieser Moral viele gute Mitarbeiter.
soviel zu meiner Meinung…
Geschützt: Diskussionen die man verhindern könnte…
Einen wunderschönen Guten Tag,
ich muss es jetzt mal loswerden…
Man könnte diesen Beitrag auch als Selbsttheraphiemaßnahme bezeichnen…
Ich bin Softwareentwickler, mitlerweile seit knapp 3Jahren Ausgelernt und nun in einer neuen Firma seit Anfang des Jahres tätig.
Ich würde gerne das gute vom Himmel preisen, weil das Arbeitsklima wirklich super ist, und die Kollegen richtig nett. Nur auch diese Idylle hat seine Schattenseiten.
Wir haben mehrere Projekte laufen, deren Wichtigkeit bestimmt wurde und danach abzuarbeiten wäre.
Wir setzten auch alles daran dass wir zu, lasst mich überlegen mitlerweile zu dritt den Berg an Aufgaben bestmöglichst bewältigen schließlich wollen wir hier unser Bestes zeigen.
Wir selbst haben einen sehr hohen Anspruch an die Qualtität unserer Arbeit, ob dies einfachste Webprojekte sind oder bis zur Schnittstellenprogrammierung (SAOP,WSDL, RMI) geht.
Hochperformante Datenbankarbeit an MySql, Postgres und Oracle sind für uns mitlerweile zum Standard geworden und wir versuchen jegliche Art an Herausforderung zu meistern.
Der einzige Gedanke der einen reizt ist, so schnell wie nur ansatzweise möglich viel Geld zu verdienen, nur wie soll das möglich sein wenn man unter Projektstress bis zu 16h am Tag im Büro sitzt und sich die Finger wund schreibt. Man könnte im Monat bis zu 10.000€ nebenbei verdienen, wenn man seine “Freizeit” die man sich nicht nimmt weil einem die Firma wichtig ist.
Man versucht sein Bestes und bekommt nichts zurück und am Ende des Tages wird einem sogar zugetragen künftig für seinen Kaffee zu zahlen… stellt sich mir die Frage ob ich nicht doch in Kronach hätte bleiben sollen. da war der Kaffee umsonst und die Getränke so günstig und immer vorhanden dass man sich nicht kümmern musste aber die bezahlung sogar noch etwas schlechter.
Warum sollte ich nun weiterhin MOTIVIERT einer Arbeit von 16h am Tag nachgehen wenn ich dann dafür Lebe, ja wir sitzen auch am Wochenende meistens auf Arbeit mein Essen zu bezahlen, dass ich doch ab und an gern mal hätte wärend ich auf Arbeit sitze. Mein Trinken zu bezahlen, was auch ich ab und an mal brauche wenn ich auf Arbeit bin. Und meinen Kaffee zu zahlen den ich früh auf Arbeit einfach brauche um erstmal wach zu werden weil der gestrige Tag erst um 0:10 verstrich. (von kurz vor 9:00 – 0:10)
Motivationsgrundlage ausgehend von 0 Freizeit, keinem Privatleben und den Verpflichtungen denen ich schon lange nicht mehr nachgehe, wäre eine eventuelle Gehaltsverhandlung, auf die ich jetzt schon 4.5 Monate warte.
Meine erste Erhöhng des Gehaltes wurde verzögert, da ich intern die Firma gewechselt habe und mir 3Monate zusätzliche Probezeit aufgebrummt wurde. Warum auch immer, aber ich bin ja kein gehässiger Mensch, habe ich akzeptiert weil ich Diskussionen, sinnloses Rum gerede für nichts aus dem Weg gehe. Man kann sich mit engstirnigen Menschen nicht vernünftig unterhalten, deren Meinung einzementiert wurde.
Mitlerweile sind auch diese 3 Monate rum, und einer Gehaltserhöhung bzw. anpassung sollte nichts mehr im Wege stehen, paperlapap man findet immer eine Ausrede oder den einfachen Weg des Ingnorierens.
Jetzt haben wir ein Projekt in Rekordzeit durchgezogen, und sitzen schon wieder an den nächsten Projekten.
Dieses Großprojekt ist ein Prestigeobjekt unserer Arbeit, dass wir zu zweit aufgebaut haben ohne dass es uns ansatzweise zugetraut wurde.
Weder ein Danke noch ein Glückwunsch hallt durch den Gängen der oberen Etage, eher ein säufzen und Verbesserungwünsche, was auch unter anderem verständlich ist und deren gutes Recht nur Lob motiviert zusätzlich für gute Arbeit.
Dann wieder ein Versuch endlich mal langsam anzufragen wie es mit dem versprochnen Geld ist, denn man möchte doch schonmal mehr verdienen als man zum Leben braucht. So geht das Geld für Auto, und ich fahre selten privat durch die Savanne, da ich meistens auf Arbeit sitze drauf. Und für das Essen was uns doch ab und an mal gegönnt sein dürfte. Ach ja eine stunde Sport erlaub ich mir täglich, dass man sein Kopf mal neu sortieren kann, seine Gedanken ordnen und nicht selten sogar noch gute Ideen dabei herauskommen.
Aber zurück zum Geld, Fehlanzeige würde ich behaupten. Man wird ignoriert.
Ausgemachte Termine 10MInuten vorher abgesagt, oder ganz vergessen. Mein Schluss Plädoye, ich warte immernoch.
Wenn man nicht vergisst dass man Brutto für 8.30€/h bei einem normalen Arbeitstag erhalten würde was sich aber extrem schmälert wenn wir unseren durchschnitt von ca. 8h auf 11h anheben liegen wir bei einem Bruttostundensatz von: 6€/h wenn wir das auf den Betrag den uns unser Staat noch abzieht runterechnet, ich nehm mal knapp -40% (2,4€) lebe ich von einem Nettobetrag den ich in der h verdiene von: 3,60€/h …
nettes Rechenbeispiel nicht wahr… ich glaub Arbeitslos könnte ich einen höheren Stundensatz fürs Nichtstun einstreichen.
Man würde sich um einiges besser und wieder motivierter Arbeiten,Fühlen,Leben, wenn man doch mal auf das Gesuch des einfachen Arbeiter’s eingehen würde und nicht nur seine Zahlen studiert. Sinnlos mich mit den Vorständen rumstreiten will ich nicht, da ich eine gute Arbeit mache und wenn dies nicht zur Kenntniss genommen wird ich auch die Lust verlieren werde… der Martk hätte die Vorraussetzung dass ich schnell wieder unterkommen würde.
hoffe euch hat der kleine Ausflug in mein Gejammer gefallen …
grüße Jo.